Heidrun Kordes,
Sopran

Die lyrische Sopranistin Heidrun Kordes begann ihre Karriere mit dem Gewinn des ersten Preises im Bundeswettbewerb Gesang VDMK in Berlin. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Freiburg bei Frau Prof. Beata Heuer trat sie ihr erstes Engagement am "Musiktheater im Revier" in Gelsenkirchen an. Bis zum Jahr 2000 war sie im Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und arbeitet seitdem als freie Künstlerin.

Operngastspiele führten sie unter anderem an die Häuser von Köln, Karlsruhe, Leipzig, Dresden, Mannheim, Frankfurt, Kassel und an die Deutsche Oper am Rhein.

Als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin ist Heidrun Kordes Gast bedeutender internationaler Konzerthäuser und Festivals, wie Concertgebouw Amsterdam, de Doelen Rotterdam, de Singel Antwerpen, Accademia di Santa Cecilia in Rom, Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin, Festspielhaus Baden-Baden, Philharmonie am Gasteig München, Gewandhaus Leipzig, Schleswig-Holstein Musik Festival, Schwetzinger Festspiele, Händelfestspiele Göttingen u. Halle, Holland Festival Utrecht, Festival San Sebastian etc.

Unter den zahlreichen Dirigenten, mit denen Heidrun Kordes seither konzertierte sind u.a. Hans Wallat, Gennadi Roshdestwenskij, Jonathan Nott, Toshyuki Kamioka, Michael Hofstetter, Oleg Caetani, Michael Schneider, Jun Märkl oder Ulf Schirmer zu nennen.

Im Rahmen ihrer Musiktheaterproduktionen arbeitete die Künstlerin mit bedeutenden Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Christof Loy, Pet Halmen, Brigitte Fassbender oder Peer Boysen. Bühnenpartner waren dabei Alberto Cupido, Simon Estes, Christoph Prégardien, Scot Weir, Roberto Sacca, Eike Wilm Schulte, Albert Dohmen, Agnes Baltsa, Michaela Kaune, Nadia Michael, Sandrine Piau u.v.a.

Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen hat sie zahlreiche CD's eingespielt. Zuletzt erschien eine vielbeachtete Erst-Einspielung von Liebesliedern der Belle-Epoche und der Spätromantik für Sopran, Flöte und Klavier unter dem Titel „Rossignol - Mon Mignon“ beim Label NCA. Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sang sie die Titelpartie in der CD-Ersteinspielung von J. A. Hasses ‚S. Petrus et S. Maria Magdalena’.

Szenische Opernproduktionen der jüngsten Zeit waren die Titelpartie in Glucks ‚Armide’ am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, die Rolle der Deidamia in der gleichnamigen Händel-Oper bei den Göttinger Händel-Festspielen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe die Rolle der Edilia in Händels ‚Almira’,  die Adelaide in ‚Lotario’ und die Maria Maddalena in ‚La Resurrezione’.

Ein wichtiger Aspekt im künstlerischen Leben Heidrun Kordes’ ist die intensive und vielfältige pädagogische Arbeit. Von 1997 bis 2010 lehrte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Im Jahr 2004 wurde sie zur Professorin berufen. Darüber hinaus gibt sie ausgewählte Meisterkurse.
Ihre Studenten haben zahlreiche Wettbewerbe und Preise gewonnen und sind inzwischen in Engagements sowohl an renommierten Theatern als auch vielfach in der internationalen Konzertszene präsent.